Fernbeziehungen mit einer ganzen Familie

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    • Fernbeziehungen mit einer ganzen Familie

      Mein Partner und ich haben uns zu einer Patchworkfamilie zusammen getan, doch wohnen wir ganze 380km voneinander entfernt.
      Wir bekommen nun ein gemeinsames Kind, doch ein Zusammenziehen kommt für uns aus beruflichen und privaten Gründen derzeit noch nicht in Frage. Für uns bedeutet es, dass immer ein Teil der Familie am Wochenende pendelt, um zum anderen zu kommen.
      Gibt es in diesem Forum Erfahrungswerte, wie diese Konstellation mit einem Baby/Kleinkind funktioniert? Ich bin grundsätzlich der Meinung, dass es eine Sache der Gewöhnung ist. Schwierig stelle ich mir das evtl. Fremdeln vor. Es wäre schade, wenn unser kommendes Kind, dass natürlich bei mir leben wird, seinen Papa jedes Wochenende erst wieder neu kennenlernen muss. Mache ich mir da unnötige Sorgen?
    • Hallo Annike,

      Sie beschreiben da eine Familiensituation, die sicherlich nicht dem Durchschnitt entspricht, also etwas ungewöhnlich oder außergewöhnlich ist. Das bedeutet aber nicht, dass dies nicht funktionieren kann.
      Ich denke, das Wichtigste in Ihrer Situation ist, dass alle Beteiligten damit einverstanden sind, insbesondere Sie als Eltern und die Kinder, die bereits älter sind, auch wenn es manchmal aufgrund der relativ großen Entfernung etwas anstrengend ist. Mit einer entsprechend positiven Grundhaltung sollte das gut klappen für Sie.

      Wie sich das dann mit dem Baby entwickelt, kann ich Ihnen leider nicht sagen. Jedoch würde ich mir an Ihrer Stelle keine Sorgen machen, was die Wochenenden mit dem Papa betrifft. Wir haben alle ein Kurz- und Langzeitgedächtnis und Ihr gemeinsames Kind wird sicherlich nicht immer wieder neu den Papa als "Fremden" sehen. Zudem gibt es auch Familien, bei denen der Vater Berufspendler ist oder einen Beruf hat, bei dem Geschäftsreisen üblich sind... und auch das kann funktionieren. Ihre Wochenend-Familie ist da von den Abläufen her doch gar nicht so unähnlich. Fakt wird eben sein, dass die Hauptverantwortung mit dem Baby bei Ihnen als Mutter liegt und dass Sie keine tatkräftige Unterstützung durch Ihren Partner unter der Woche haben werden.

      Alles Gute wünscht
      Klara
    • Hallo Annike,

      das ist ja ein großes Vorhaben. Ich gehöre zu der zweiten von Klara beschriebenen Gruppe und war leider und der Babyzeit viel beruflich unterwegs.Uns war es da umso wichtiger, das bisschen Zeit dann auch mit dem Kind zu verbringen, also dann die komplette Versorgung. Das lief gut und trotzdem kam immer wieder eine Phase des Fremdelns. Das nagt dann an einem, weil es schwer ist, noch mehr zu geben. Heute ist sie groesser und versteht mehr und es ist eher so, dass sie einen bewusst vermisst und die Anwesenheitszeiten dann auch viel intensiver nutzt. Ich fürchte "da muss der Partner dann einfach die 1-1,5Jahre durch" ;)

      By the way, ich würde dem Kleinstkind anfangs unnötige Pendelreisen ersparen und eher den Mann reisen lassen.

      VG
    • Hallo Annike,

      meine Situation ist deiner SEHR ähnlich und bestimmt ähnlich kompliziert.

      Ich suche nach anderen Müttern und Vätern mit denen ich mich austauschen kann und meine Situation verstehen und nachempfinden können.

      Habe mich gerade neu angemeldet hier.
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      Liebe Grüße