Ist Elmex-Zahnpasta besser als andere

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Ist Elmex-Zahnpasta besser als andere

      Ich gebe zu, dass wir bisher immer NoName-Zahnpasta vom Discounter gekauft haben.
      Jetzt haben wir den Zahnarzt gewechselt und sind in einer ganz tollen, modern ausgestatteten Praxis, in der wir uns sehr gut aufgehoben fühlen. Da wird aber Elmex verteilt. Die Kinder bekommen kleine Elmex-Tuben mit, auf den Zahnbürsten steht Elmex und das härtenden Zahngel, das sogar die Krankenkasse für Kinder ab 6 Jahre übernimmt, ist von Elmex.

      Natürlich habe ich mich gefragt, ob einfach nur Sponsoring dahinter steckt. Dürften Arztpraxen sowas überhaupt in Form von Schleichwerbung weiter geben? Hat sich von euch schon jemand weiter darüber Informiert, ob Elmex (und Aronal) anders zusammen gesetzt ist wie andere Zahnpasten und ggf. besser ist?
    • Also unsere Praxis ist modern, aber nicht hypermodrrn und ich gehe schon lange da hin. Die Aerztin empfiehlt auch Elmex, weshalb ich mir seit etlichen Jahren nur damit und mit einer El. Zahnbürsten u Zahnersatz das Gebiss in Schuss halte. Hatte tatsächlich nur eine gravierende Behandlung bisher bevor ich mit all dem Zeug anfing und auch die Zahnreinigung geht immer fix, weil wohl nicht so viel zu tun ist. Woran es genau liegt wird sich aber nicht sagen lassen, Zähne "funktionieren" ja auch irgendwie individuell... Ich schwöre jedenfalls auf Elmex...
    • Hallo,

      das Thema Zahnpasta ist eine Wissenschaft für sich. Viele Zahnärzte empfehlen tatsächlich die Produkte von Elmex bzw. Aronal und Elmex. Und das Flouridgel, mit dem die Zahnärzte die Zähne "eincremen" ist das so genannte Elmex-Gelee. Ich habe das Gefühl, dass Elmex einfach Marktführer ist bzw. dass das schlicht Lobbyismus ist.

      Allerdings steht Zahnpasta, die Flourid enthält mitunter in harter Kritik. Flourid stärkt zwar den Zahnschmelz und soll so z.B. Karies vorbeugen. Doch ist hier die Menge, die enthalten ist, entscheidend.

      Es gibt durchaus viele Zahnpasta-Produkte, die auch noch andere gefährliche Inhaltsstoffe enthalten, die dann - wie das Flourid auch- über die Mundschleimhaut aufgenommen werden und sich in unserem Organismus verteilen.

      Auf Zahnpasten und Mundwässern, die Flouride enthalten, findet man – je nach Fluoridmenge im Produkt – einen beunruhigenden Hinweis: "Achtung, für Kindern unter 6 Jahren unzugänglich aufbewahren! Wenn mehr als die für das normale Putzen benötigte Menge geschluckt wird, kontaktieren Sie sofort Ihren Arzt oder die nächste Giftnotrufzentrale." (Quelle: zentrum-der-gesundheit.de)


      Flouride sind eigentlich toxisch, also giftig und wirken schleichend. In geringen Mengen spürt man keine unerwünschten Nebenwirkungen. Sie können aber unseren Stoffwechsel verlangsamen, indem sie Enzyme hemmen und sie schwächen und irritieren das Immunsystem. Isst ein Kind nun z.B. die super lecker schmeckende Flourid-haltige Kinderzahnpasta auf, kann das sogar lebensgefährlich werden.


      Triclosan ist ebenfalls in vielen Zahnpastas und Mundwässern enthalten. Es vernichtet Mikroben aller Art, wirkt also antibiotisch und wird deshalb gerne zur Karies- und Zahnsteinprophylaxe eingesetzt. Ist dieser Stoff in der Zahnpasta oder im Mundwasser enthalten, tötet er zwar Bakterien, aber zertstört dabei auch die natürliche Mundflora, in der auch "gesunde" Bakterien leben. Triclosan fördert damit letztlich sogar die Entstehung von "Super-Erregern", den gefürchteten und sehr gefährlichen multi-resistenten Keimen, wie wissenschaftliche Studien bereits bewiesen haben.


      Weitere Zutaten in vielen Zahnpflegeprodukten:


      Natriumlaurylsulfat: Dieses Tensid wirkt allergieauslösend und hautreizend.

      Abrasiva (Schleifmittel): Können den Zahnschmelz schädigen.

      Parabene: Sie wirken möglicherweise krebserregend und können Allergien auslösen. Manchmal werden sie auch so genannt: Parahydroxybenzoat, Oxybenzoesäure, Oxybenzoat, Hydroxybenzoesäure, Hydroxybenzoat, PHB-Ester.

      PEGs (Polyethylenglykole): Diese Emulgatoren schleusen Giftstoffe in den Körper wie z.B. die ebenfalls enthaltenen Parabene etc.

      Süssstoffe: Einige in Zahnpasta enthaltene Spssstoffe stehen im Verdacht, Karies sogar zu fördern wie z.B. Sorbit.


      Letztlich stellt sich die Frage nach ungefährlicher, gesunder Zahncreme, denn leider geht es bei kommerziellen Produkten schlicht um den Profit, der damit gemacht wird und so werden kostengünstige Inhaltsstoffe verwendet, obwohl diese bekanntermaßen gefährlich sind, schlicht weil dies günstiger sind.


      Ich selbst verwende ayurvedische Bio-Zahnpasta und ayurvedisches Mundwasser - beides ohne Fluride aus dem Bioladen. Mein Zahnarzt lobt meine gute Mundhygiene.


      Soweit dazu.


      Klara






    • Interessantes Thema,

      ich benutze selber auch Elmex (morgens) und Aronal (abends und im Wechsel mit OdolMed3 Night Repair), bin aber auch erst sehr spät dahin gewechselt. Früher habe ich nie darauf geachtet, welcher Name drauf stand und habe mir längere Zeit die Zähne mit homöopathischer Zahnpasta die Zähne geputzt. Letzteres fand ich eigentlich ganz toll, war mir aber auf Dauer zu teuer. Bin dann wieder zurück zu "normalen" gewechselt und habe kurz danach einen heftigen Kariesbefall gehabt, der mir einen Zahn gekostet hat und möglicherweise auf lange Sicht noch einige Wurzelbehandlungen beschert. Was nun die Ursache genau und ob irgendeine Zahnpasta vielleicht mitverantwortlich war, weiß ich natürlich nicht.

      Danach bin ich zu Elmex gewechselt und später kam auch Aronal dazu. Ich bin zufrieden und nehme sie weiter. Natürlich ist es gut möglich, dass es nur Lobbyismus ist.