Ein neues Familienmitglied

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    • Ein neues Familienmitglied

      Ein neues Familienmitglied ist da!

      Sie als Eltern sind überglücklich und genießen jeden Moment mit dem Säugling. Auch die Geschwister sind aufgeregt und wollen so oft wie möglich das Baby auf den Arm nehmen.

      Irgendwann aber schleichen sich vielleicht Veränderungen ein.
      Ihre älteren Kinder benehmen sich plötzlich wie Kleinkinder?
      Ihre älteren Kinder benehmen sich plötzlich aggressiv?
      Ihre älteren Kinder ziehen sich plötzlich zurück?
      All dies können Reaktionen auf den Familienzuwachs sein, die erst nach ein paar Monaten eintreten.

      Was ist passiert?


      Für die Geschwisterkinder ist es zunächst sehr aufregend, wenn ein Baby in der Familie ist. Dieser Säugling beansprucht jedoch sehr viel Zeit und Aufmerksamkeit durch Sie als Eltern.
      Die Geschwisterkinder fühlen sich zurückgesetzt und entwickeln Gefühle von Eifersucht.
      Entweder versuchen sie durch verändertes Verhalten (Aggression) ihren Frust zu verarbeiten, oder sie verfallen in Regression (kleinkindhaftes Verhalten), um Aufmerksamkeit zu bekommen, oder sie resignieren (ziehen sich zurück).

      Was können Sie tun, um solche Situationen zu vermeiden?

      • Achten Sie darauf, dass auch die Geschwisterkinder genügend Aufmerksamkeit bekommen. Ruhig öfter mal loben.
      • Binden Sie die Geschwisterkinder soweit wir möglich in die Versorgung des Kindes mit ein. Die älteren Kinder fühlen sich dann gebraucht und Sie müssen nicht noch zusätzlich Zeit investieren.
      • Ignorieren Sie kleinkindhaftes Verhalten der älteren Kinder (siehe „Löschung statt Bestrafung“)
      • Dulden Sie aggressives Verhalten nicht. Fördern Sie dagegen angemessenes Verhalten durch Zuwendung.
      • Versuchen Sie, sich Zeit frei zu schaufeln, die Sie nur mit den Geschwisterkindern verbringen (z.B. wenn der Säugling schläft oder jemand anderes sich um ihn kümmern kann).

      Das klingt erst einmal nach zusätzlicher Anforderung, obwohl Sie vermutlich sowieso schon stark genug gefordert sind. Wenn Probleme aber gar nicht erst entstehen, erhalten Sie dadurch auch Entlastung.

      Genießen Sie die Zeit!

      Anne