Neuer Partner nach längerer Zeit als Alleinerziehende/r?

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    • Neuer Partner nach längerer Zeit als Alleinerziehende/r?

      Ich bin nicht in der Situation, jemanden kennen gelernt zu haben, aber ich beobachte andere Alleinerziehende in meinem Umfeld und mache mir natürlich schon darüber meine Gedanken?

      Wir haben schließlich alle irgendwann einen Partner gehabt, auch wenn wir nun mit unseren Kindern allein leben. Und sicher gibt es Momente, in denen wir uns nach einem stinknormalen, perfekten Familienleben sehnen. Oder nicht?

      Einige meiner Bekannten sind schon mehrere Jahre allein und sagen ganz knallhart, für sie "kommt kein Partner mehr ins Haus". Ich bin noch nicht soooo lange alleine und denke manchmal, wie schön es doch wäre, wenn man seine ganz alltäglichen Sorgen als Elternteil, mit einem weiteren Menschen teilen könnte. Geteiltes Glück ist doppeltes Glück, aber geteiltes Leid ist halbes Leid.

      Wird man mit der Zeit weniger zugänglich für andere? Gibt man einem außenstehenden Menschen nach Jahren des allein lebens und allein erziehens weniger Chancen, ein Teil dieser Familie zu werden? Werde ich vielleicht auch so??? :cursing:

      Ich kann mir schon vorstellen, dass man Veränderungen scheut, wenn man lange Zeit seinen Stiefel selbst und alleine durchzieht. Aber die Sehnsucht nach einem Gegenüber, einem Partner, die bleibt doch, oder nicht?
    • Also ich war nie in der Situation und beneide euch auch nicht drumherum, viel mehr habe ich davor grossen Respekt. Wie oft atmet man durch, wenn man mal Verantwortung abgeben und Sorgen teilen kann, das will ich nicht missen.

      Persönlich glaube ich auch, dass, wenn der richtige Partner vor einem steht, sein kann was will, man wird es merken und die Chance beim Schopfe packen. Ich hab da langsam geschaltet, aber das Schicksal hat mir meine Frau auf wundersame Weise einfach 2x im Leben vorgestellt, bis ich begriffen und "zugegriffen" habe, und sie ist einfach die Richtige.

      Drücke dir die Daumen!
    • Ich war auch länger alleine und ein bisschen ist schon etwas dran an deiner These.
      Als alleinerziehende Mutter ist es aber auch gar nicht so leicht, einen Partner zu finden. Hat eine Frau ein Kind dabei, interessieren sich die Männer nicht mehr für sie, weil sie wohl denken, dass sie einen Partner hat. Bei Männern ist es etwas anders, behaupte ich. Sind sie am Wochenende allein mit Kind los, haben Frauen schon den Verdacht, dass er nur Wochenendpapa ist. Schließlich wäre die Mutter sonst dabei, oder?

      Die Sehnsucht nach einem Partner bleibt, aber der Alltag bietet wenig Platz, sich darin zu suhlen. Und natürlich lebt man sein Leben, muss auf niemand Gleichwertiges Rücksicht nehmen und das kann es einem späteren Partner schon schwerer machen. Man wird ja schließlich auch älter und - zumindest ich - weniger tolerant. Es gibt ja Leute, die behaupten, man würde im Laufe der Zeit toleranter werden. Das kann ich nicht bestätigen. Veränderungen fallen nicht mehr so leicht. Dann kommt da einer, der plötzlich eine eigene Meinung hat oder noch schlimmer, der eine eigene Meinung hat, die nicht mit meiner identisch ist. Womöglich will er mir auch noch etwas über Kindererziehung erzählen... Das löst natürlich wenig Begeisterung aus. :*