News zu Kindern und Familie

Soziale Gerechtigkeit durch bessere Stadtentwicklungsplanung

Umfeld muss stimmen

Das Deutsche Kinderhilfswerk mahnt am Welttag der sozialen Gerechtigkeit ein verstärktes Engagement von Stadtentwicklungsplanung zur Unterstützung benachteiligter Stadtquartiere an. Eine Studie des Deutschen Kinderhilfswerkes zeigt, dass es in Wohngebieten mit schlechter Aktionsraumqualität bei vielen Kindern zu einer sozialen Entwicklungsverzögerung kommt.

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Keine Unterhaltspflicht für 20jährige Tochter in Berufsvorbereitung

Mutter -Tochter

Der Besuch einer in erster Linie der Verbesserung der allgemeinen Fähigkeiten dienenden berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahme durch ein volljähriges Kind begründet keine gesteigerte Erwerbspflicht der Eltern. Dies entschied das Oberlandesgericht Hamm und bestätigte damit die Entscheidung des Amtsgerichts Dorsten, der Erstinstanz des Falles.

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Deutscher eTwinning-Preis 2014 für europäische Online-Schulpartnerschaften

Europakarte

Zehn Schulen aus sieben Ländern erhielten für ihre europäische Zusammenarbeit den Deutschen eTwinning-Preis 2014. Die prämierten Schulen stellten gemeinsam mit Partnerschulen beispielhafte Internetprojekte auf die Beine und holten damit Europa ins Klassenzimmer. Auf der Bildungsmesse didacta überreichte die Vizepräsidentin der Kultusministerkonferenz und nordrhein-westfälische Schulministerin Löhrmann die Preise.

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Didacta Nachlese: Politische Bildung: Gestalten und Erinnern

Schule früher

Auch in diesem Jahr war die Bundeszentrale für politische Bildung/bpb auf der Bildungsmesse didacta vertreten. Schwerpunktthemen waren Inklusion, Geschichte und die Lern-DVD FaMe. Alle in Hannover präsentierten Materialien können Interessierte  online bestellen im Onlineshop unter www.bpb.de/shop. Der Bereich „Lernen" bündelt Angebote für den Unterricht unter www.bpb.de/lernen.

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Faire und gerechte Bildungschancen für Kinder

Bildung

„Die Zukunft eines jeden Landes ist unmittelbar von der Bereitschaft abhängig, den Kindern faire und gerechte Bildungschancen bereit zu stellen", erklärte der Präsident des Didacta Verbands, Prof. Dr. Wassilios Fthenakis in Hannover zur Eröffnung der didacta (24. bis 28. Februar), Europas größter Bildungsmesse. Er forderte die Gäste der Eröffnungsfeier auf: „Lassen Sie uns gemeinsam diese Herausforderung annehmen."

 

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Betreuungsquote in West- und Ostdeutschland

Betreuungsangebot Ost West

In den westdeutschen Kreisen und kreisfreien Städten wurden zum Stichtag 1. März 2014 deutlich mehr Kinder unter drei Jahren in einer Tageseinrichtung oder in öffentlich geförderter Tagespflege betreut als vor dem Inkrafttreten des Rechtsanspruchs auf einen Betreuungsplatz für Kinder ab einem Jahr zum 1. August 2013. Aber sie erreicht bei weitem nicht die Quote von Ostdeutschland.

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Abhebung von Sparguthaben des Kindes

Angespartes dürfen Eltern nicht antasten

Heben die Eltern vom Sparkonto der Kinder Gelder ab und gleichen sie den Verlust nicht aus, so kann dies einen Anspruch auf Schadenersatz des Kindes begründen. Hier ist zu beachten, dass das Sparguthaben der Kinder nicht für Unterhaltsleistungen genutzt werden darf, etwa Urlaubsreisen, Einrichtungsgegenstände für das Kinderzimmer oder Geschenke. Dies geht aus einer jüngsten Entscheidung des Oberlandesgerichts Bremen hervor.

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Hilfen für ehemalige DDR-Heimkinder

Ehemalige Heimkinder leiden bis heute

Das Bundeskabinett hat jüngst der bedarfsgerechten Aufstockung des Fonds „Heimerziehung in der DDR in den Jahren 1949 bis 1990" zugestimmt. Damit kann das Fondsvolumen auf bis zu 364 Millionen Euro erhöht werden. Diese Summe reicht aus, um allen Betroffenen, die sich bis zum Ende der Anmeldefrist am 30. September 2014 gemeldet hatten, die benötigten Hilfen zu gewähren.

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Kritik: Schleichwerbung an Schulen

Gesunde Ernährung

Die Verbraucherorganisation foodwatch forderte – pünktlich zur didacta in Hannover - eine kostenlose Abgabe von staatlich finanzierten Unterrichtsmaterialien an Lehrer und Schulen. Zwar gebe es für die Ernährungsbildung über alle Klassenstufen hinweg hervorragendes, unabhängig erstelltes Material, beispielsweise von dem von der Bundesregierung finanzierten aid Infodienst. Dies könnten Lehrer jedoch in der Regel nur gegen Gebühr bestellen.

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Eltern entscheiden: allgemeine oder Sonderschule

Eltern entscheiden

Der Ministerrat gab den Gesetzentwurf zur Regelung inklusiver Bildungsangebote zur Anhörung frei. „Mit der Schulgesetzänderung geben wir Eltern von Kindern mit Behinderung zukünftig eine Wahlmöglichkeit, ob ihr Kind eine allgemeine oder eine Sonderschule besuchen soll“, sagte Ministerpräsident Winfried Kretschmann.

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