Die Montessori-Pädagogik

Biographie:

Maria Montessori wurde am 31. August 1870 in Italien geboren. Mit 26 Jahren machte sie ihren Doktor der Medizin. Nebenbei setzte sie sich für eine Sondererziehung von geistigschwachen Kindern ein. 1900 gründete Maria Montessori eine Schule und studierte Anthropologie, Pädagogik und Psychologie. 1907 gründete sie ihr erstes Kinderhaus in Rom, darauf folgten noch viele weitere. 1952 starb Maria Montessori in Holland.

Bild vom Kind:

Montessori sagt, dass das Kind einen „inneren Bauplan“ besitzt, nach dem es sich entwickelt. Das Kind ist Baumeister seines eigenen Ichs und Akteur seines eigenen Lebens. Das Kind entscheidet selbständig, wann es bestimmte Lernfenster öffnet um den Erwerb gewisser Fähigkeiten zu ermöglichen.

 

Bauplan

 

Bild vom Lernen:

Innerhalb der sensiblen Phasen öffnen sich so genannte Lernfenster, die den Erwerb bestimmter Fähigkeiten ermöglichen. Das Kind lernt durch eigenes Tun, indem es mit allen Sinnen die Dinge erprobt. Der Leitsatz der Montessori-Pädagogik: „Hilf mir, es selbst zu tun!“

Rolle der Erzieherin:

Ihre Aufgabe ist es, die Umgebung für die Kinder reizvoll zu gestalten, damit die Kinder von ihr angesprochen werden uns sich Lernprozesse ergeben. Die Erzieherin soll die kindlichen Bedürfnisse und die Entwicklung beobachten. Sie ist Modell für die Zu-Erziehenden und soll ihnen zur Selbständigkeit verhelfen.

Kritik:

Bei der Montessori-Pädagogik liegt die Stärke in der Förderung der kindlichen Selbständigkeit und den geistigen Fähigkeiten unter Berücksichtigung der sensiblen Phasen.
Doch der musikalische Bereich spielt nur eine nebensächliche Rolle.